Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 248: Auf den Einzelnen kommt es an

Montag, Januar 23rd, 2017

Mandat Wachstums-Wochenstart

Wir waren zum Silvestermenü vor zwei Jahren im besten Restaurant des Ortes, hatten einen Tisch reserviert und nahmen zu Viert zur verabredeten Zeit Platz. Alles war festlich eingedeckt, wir kennen den Inhaber seit vielen Jahren und es stand zu erwarten, dass viele Gäste zum Silvesterdinner kommen würden. Das Restaurant würde bis auf den letzten Platz besetzt sein. Ein opulentes Mahl stand an, die Küche lief schon auf Hochtouren und es gab für den Tag auch zusätzliches Personal, damit alles zur rechten Zeit am rechten Ort sein würde.

Während des Aperitifs schauten wir auf die Menükarte, waren sehr angetan vom Resultat der Betrachtung, ich warf einen Blick in die Weinkarte und beschloss, wie ich es häufig tue, um nicht immer denselben Wein zu trinken, mich auf die zum Menü passende Empfehlung des uns unbekannten Obers zu verlassen. Alle am Tisch waren einverstanden.

Der Ober näherte sich auf mein Zeichen unserem Tisch.

Ober: „Ja, bitte?“

Ich: „Welchen Wein würden Sie uns zum Menü empfehlen, wenn uns eine Weinbegleitung zu umfangreich wäre?“

Ober, blättert in der Weinkarte: „Wir haben einen offenen roten Landwein“.

PAUSE

PAUSE

Ich, langsam: „Einen … offenen … roten … Landwein …?“

Ober: „Ja.“

Ich ging nicht davon aus, dass er annahm, wir könnten uns keinen ordentlichen Wein leisten, sagte artig „Danke, wir schauen nochmal“ und wollte kaum glauben, dass er uns hier und jetzt einen „drögen Roten“ empfiehlt. Wir bestellten einen vernünftigen Wein, genossen den Abend und mir war wieder einmal klar:

Du kannst noch so ein gutes Produkt haben, noch so tolle Serviceansprüche stellen, noch so exquisit erscheinen. Wenn Deine Mannschaft es am „POS“ versemmelt, hast Du keine Chance. Auf den Einzelnen – jawohl, auf jeden Einzelnen – kommt es an!

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

P.S.: Zum Thema „Auf den Einzelnen kommt es an“ wird von mir im März ein Fachbeitrag im Schweizer KMU-Magazin erscheinen, wo ich seit Jahren eine monatliche Wachstumskolumne verfasse. Wenn der Beitrag für Sie von Interesse ist, antworten Sie mir einfach direkt auf diesen Wochenstart.

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© 2017, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.
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Josef Dygruber über das 13. Internationale Marken-Kolloquium 2016

Freitag, Januar 20th, 2017

Josef DygruberJosef Dygruber, Gründer und Inhaber der claro products GmbH gibt Ihnen einen kurzen Einblick hinter die Klostermauer. Klicken Sie hier um das Video zu starten.

Weitere Einblicke unserer Teilnehmer und Referenten finden Sie auf unserem YouTube Kanal.

 

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Digitalisierung: Ohne Fokus keine Chance

Mittwoch, Januar 18th, 2017

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Mit dem Wort „Digitalisierung“ verhält es sich ein wenig wie zum Beispiel mit „Nachhaltigkeit“, „Strategie“ oder „Marke“: Viele reden darüber, aber nur wenige haben Substanz beizutragen. Heute wollen wir das Thema „Digitalisierung“ entmystifizieren. Lesen Sie hier kostenfrei weiter.

Dies ist ein Beitrag aus meiner monatlichen Wachstumskolumne im Schweizer KMU-Magazin. Mit herzlichem Dank an das KMU-Magazin für die Überlassung des PDFs.

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 247: Probieren Sie es aus!

Montag, Januar 16th, 2017

Mandat Wachstums-Wochenstart

Insbesondere in der persönlichen Beratung von Unternehmenslenkern besprechen wir auch Dinge miteinander, die nicht nur mit dem Unternehmen sondern auch mit dem persönlichen Wachstum zu tun haben. Mitunter fragen mich Klienten in diesem Zusammenhang, wie sie etwas Neues lernen können. Beispiele dazu: „Wie kann ich am besten Diktieren lernen?“, „Wie kann ich am besten eine neue Sprache lernen?“

Meine Standardantwort: „Indem Sie es tun!“ Probieren geht über Studieren, schon vergessen? Der Gedanke des Probierens kommt in der unternehmerischen Praxis viel zu kurz und wird der Perfektion geopfert. Es wird über Dinge nachgedacht, es wird gegoggelt – mit zweifelhaftem Resultat –, es werden Menschen gefragt, die keine Ahnung haben, weil sie es selbst noch nie getan haben, statt dass Dinge einfach einmal ausprobiert werden. Das TUN wird massiv unterschätzt – oder ist das Googeln, Ratgeber kaufen, sich fünfmal im Kreis Drehen am Ende nur eine andere Form der Aufschieberitis?

Manchmal vielleicht. Oft genug aber nicht. Man kommt einfach nicht auf das Naheliegende. Und selbst wenn man darauf kommt: Man will ja effizient wachsen. Zu früh! Bei Neuem gilt es erst einmal, Traktion zu gewinnen. Wenn man lernen will, wie man diktiert, nehme man seinen Rechner und spreche in eine Diktiersoftware. Oder man kaufe ein Diktiergerät und arbeite mit Dateien, egal, ob sie abgetippt oder von einer Software transkribiert werden. Wenn man eine Sprache lernen will, spreche man sie – am besten vor Ort. Will man wissen, ob ein Mitarbeiter eine neue Verantwortung übernehmen kann, erarbeite man mit ihm einen Plan, es auszuprobieren. Will man herausfinden, ob höhere Preise erzielbar sind, probiere man es aus. Wird es nicht sofort funktionieren? Wahrscheinlich.

Das Risiko, das wir scheuen, ist gering, denn alles kann korrigiert werden. Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Sehen Sie? Nicht wirklich relevant. Kann das Geld kosten? Ja, klar. Aber wenn wir nicht handeln verlieren wir Zeit und vielleicht eine Chance. Und wenn wir das Thema nicht anpacken, war es vielleicht auch gar nicht wichtig. Für die verbleibenden wichtigen Dinge aber gilt: Ausprobieren!

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

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Raus aus der Vergleichsfalle

Mittwoch, Januar 11th, 2017
Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Floskeln in der Marketingkommunikation, die ohnehin nur Selbstverständlichkeiten betonen, sind nicht nur überflüssig, sie schaden sogar. Lesen Sie hier kostenfrei weiter.

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